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Gaius Cassius Longinus
Gaius Cassius Longinus entstammte einer republikanischen Familie, die auf mehrere Jahrhunderte Geschichte zurückblickte. Die Familie der Cassier stellte in dieser Zeit mehrere Konsuln.
53 v. Chr. nahm Cassius am Feldzug gegen die Parther teil. Unter seinem Feldherrn Crassus wurde er Proquästor. Cassius erwies sich in dieser Zeit als guter Offizier. Seine Verdienste wurden dadurch gewürdigt, dass er 50 v. Chr. zum Volkstribunen ernannt wurde.
Wie Brutus war Cassius zunächst ein Parteigänger des Pompeius. Im Bürgerkrieg kämpfte er gegen Caesar. Nach dessen Niederlage des Pompeius bei Pharsalos wechselte Cassius auch die Seiten und wurde einer der Berater Caesars. Cassius glaubte daran, dass Caesar die Republik wieder errichten wolle. Doch Caesars Politik sah anders aus. Die Enttäuschung bei Cassius war so groß, dass er schließlich zum Anführer des Mordkomplotts wurde. Er wollte nicht nur Caesar ermorden, sondern auch dessen Vertrauten Marcus Antonius. Doch Brutus war dagegen.
Nach dem Attentat floh er aus Rom. In Griechenland sammelte er mit Brutus Truppen im Kampf gegen Caesar. Bei Philippi kam es 42 v. Chr. zur zweitägigen Schlacht. Brutus und Cassius unterlagen und nahmen sich das Leben.
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